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Mensch als Bewohner - Intergenerativität und Altern in Gemeinden als wachsende Felder Sozialer Arbeit (WP) - Einzelansicht

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer 190302 Kurztext VBSO0302
Semester SoSo 2020 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen
Rhythmus jedes 2. Semester Studienjahr 1
Credits
Hyperlink http://llp.hs-nb.de/llp/course/view.php?id=3472
Sprache deutsch
Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Fr. 10:00 bis 18:00 Einzel am 03.04.2020 Haus 1 (LG 2) - R 229 (Seminarraum), Haus 1 Brauer      
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Fr. 10:00 bis 18:00 Einzel am 05.06.2020 Haus 1 (LG 2) - R 229 (Seminarraum), Haus 1 Brauer      
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Fr. 10:00 bis 18:00 Einzel am 19.06.2020 Haus 1 (LG 2) - R 229 (Seminarraum), Haus 1 Brauer      
Gruppe [unbenannt]:


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Brauer, Kai, Prof. Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Prüfungsversion
Soziale Arbeit 2 - 2 2013
Berufspäd. SOZ u. Kindhp. 6 - 6 2016
Zuordnung zu Einrichtungen
Fachrichtung Soziale Arbeit (B)
Inhalt
Kommentar

Dass Menschen altern ist an sich kein Problem, sondern ein vorhersehbarer Prozess. Wie die Lebensphase Jugend musste aber auch das Alter erst als sozialer Fakt „entdeckt“ werden. Alter wird dabei entweder als „späte Freiheit“ (Rosenmayr) propagiert, als „Gesellschaftliches Problem“ (Backes/Clemens) gesehen oder auf ein „Risiko“ (Versicherungsindustrie) reduziert, als alleinige Qual befürchtet, als Krankheit definiert oder gar als zu beendende Last (Euthanasie) abgewiesen. Altersängste (z.B. vor Demenz und Dementen) werden in Gesellschaften, deren Integrationsmodi an biographische Erfolge und zählbare Leistungen gebunden werden, als Belastung wahrgenommen. Alterserscheinungen werden medikalisiert und vulnerable Ältere exkludiert. Für die Soziale Arbeit stellen sich damit Fragen zur Förderung intergenerativer Zusammenhänge, altersangepasster Wohnformen und lokalem Engagement von und für Ältere in Nachbarschaften. Zu Möglichkeiten einer inkludierenden Generationen- und Altenarbeit soll daher ein systematischer alterssensibler Zugang gefunden werden.

Literatur
  • Erikson, Erik H. (1959): Identity and the Life Cycle. New York: International Universi-ties Press.
  • Kocka, Jürgen/ Kohli, Martin/ Streeck, Wolfgang (Hg.) (2009): Alter: Familie, Zivilge-sellschaft, Politik. Nova Acta Leopoldina, NF Bd. 106, Nr. 370.
  • Kohli, Martin (1985): Die Institutionalisierung des Lebenslaufs: Historische Befunde und theoretische Argumente, Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsy-chologie 37: 1-29.

Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSo 2020 , Aktuelles Semester: WiSe 2020/21